Kressbronn am Bodensee ist die östlichste am Nordufer des Bodensees gelegene baden-württembergische Gemeinde und liegt im Bodenseekreis.
Bundesland
Regierungsbezirk
Landkreis
Bodenseekreis
Einwohner
8600 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
88079
Vorwahl
07543
Adresse der Gemeinde
Website
Adressen:
1. Gemeindeverwaltung Kressbronn am Bodensee
Hauptstraße 1
88079 Kressbronn am Bodensee
2. Ordnungsamt Kressbronn am Bodensee
Hauptstraße 1
88079 Kressbronn am Bodensee
3. Standesamt Kressbronn am Bodensee
Hauptstraße 1
88079 Kressbronn am Bodensee
Gemeinde Kressbronn am Bodensee – Öffnungszeiten
- Montag: 08:30 - 11:30
- Dienstag: 08:30 - 11:30
- Mittwoch: 08:30 - 11:30
- Donnerstag: 08:30 - 11:30
13:30 - 15:00
- Freitag: 08:30 - 11:30
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen
- Die Gemeinde Kressbronn am Bodensee plant das Baugebiet Moos I, das Wohnraum, eine Flüchtlingsunterkunft und eine Kinderbetreuungseinrichtung umfassen soll. Die Planung soll bis Frühjahr 2025 abgeschlossen sein.
- Eine Bürgerinformationsveranstaltung im Oktober informierte über die Details des Projekts und die Integration der Flüchtlinge.
- Ein Bebauungsplan für einen massiven Hotelneubau am Ufer des Bodensees in Kressbronn wird vom BUND als rechtswidrig angesehen, da er gegen die Vorgaben der Raumordnung verstoßen soll.
- Im Baugebiet Bachtobel sind noch Bauplätze verfügbar, während in anderen Teilen des Bodenseekreis, wie in Bermatingen, derzeit keine verfügbaren Bauplätze existieren.
FAQ
Welche rechtliche Verbindlichkeit hat ein Flächennutzungsplan?
Die rechtliche Verbindlichkeit eines Flächennutzungsplans ist begrenzt:
- Keine direkte Rechtswirkung gegenüber Bürgern
- Bindend für Behörden und öffentliche Planungsträger
- Grundlage für die Aufstellung von Bebauungsplänen
- "Anpassungspflicht" für Bebauungspläne an den FNP
- Keine unmittelbare Grundlage für die Erteilung von Baugenehmigungen
- Möglichkeit der Normenkontrollklage für bestimmte Betroffene
Der FNP dient als strategisches Planungsinstrument und entfaltet seine Wirkung hauptsächlich innerhalb der Verwaltung und gegenüber anderen Planungsträgern.
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.